FBG Ostheide


Forstinspektor Bernd Haver neuer Bezirksförster in der FBG Gartow-Dannenberg

Am 03. Januar 2011 hat Forstinspektor Bernd Haver seinen Dienst als neuer Bezirksförster im Dienstbezirk Gartow-Dannenberg angetreten. Herr Haver ist alleiniger Ansprechpartner in der forstlichen Beratung für die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Gartow-Dannenberg. Er löst Forstoberinspektor Erich Knüppel ab, der zukünftig die forstliche Förderung am Standort Lüchow bearbeitet.

Herr Haver ist zu erreichen unter 0152 – 54782342

Stand: 03.01.2011

Mitteilung über die Änderung der Betreuungszuständigkeit

An die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Lüchow-Ost,

in den letzten Wochen hat es harte und anstrengende Verhandlungen zur Fortführung der forstlichen Beratungs- und Betreuungsarbeit insbesondere mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gegeben. Nach langem Ringen konnte eine Einigung zur Fortführung des  Beratungsvertrages zwischen der FBG Ostheide und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erzielt werden. Allerdings werden grundlegende Veränderungen im Jahr 2011 greifen. Unser Forstamt wird mit dem Bereich Celle zusammengelegt und hat zukünftig eine Größe von über 100.000 ha. Der Sitz wird Gifhorn bleiben, unsere FBG-Geschäftsstelle im Grünen Zentrum in Lüchow bleibt ebenso erhalten. Neben der deutlichen Erhöhung der Beratungsentgelte durch die Kammer für die Forstberatung  stehen weitere zusätzliche Kosten für eine vom Land Niedersachsen geforderte hauptamtliche Geschäftsführung in der Holzvermarktung an. Wir haben die Absicht, diese Mehrkosten ohne Beitragserhöhung für unsere Mitglieder umsetzen zu können. Hierzu bedarf es aber einer Restrukturierung bei der forstlichen Beratung. Insofern haben sich alle Forstbetriebsgemeinschaften in unserem Verbund einstimmig dazu entschlossen, die zukünftige Forstberatung bei den Mitgliedern unserer Zusammenschlüsse ausschließlich durch die vier Bezirksförster der Landwirtschaftskammer ausführen zu lassen.

In der Konsequenz heißt dies insb. zur Kenntnisnahme in dem Bereich Lengow,  dass ab 01.01.2011 allein Frau Julia von der Goltz für die forstliche Beratung in unserer Forstbetriebsgemeinschaft Lüchow-Ost zuständig ist.

Frau Julia von der Goltz ist zu erreichen unter:

                                                                                  Telefon:   05846 – 979436

Handy:    0151 – 25332528

Der Vorsitzende                                                  

Horst-Hermann Schulz

Stand: 16.12.2010

Bericht zum Besuch der FBG Ostheide bei Fa.Jorkisch in Dalldorf

Der Bericht zum Besuch der FBG Ostheide wird von Fa. Jorkisch unter folgendem Link dargestellt:

http://www.jorkisch.com/jk/de/aktuell/news/2010/10/waldbesitzer-on-tour.php

Die gelungene Veranstaltung und die äußerst freundliche Aufnahme durch Herrn Jorkisch wird allen Teilnehmern in langer Erinnerung bleiben.

Stand: 02.12.2010

Heizen mit Holz: zehn goldene Regeln

Diese Grundregeln helfen, beim Heizen mit Holz die Umwelt, die Gesundheit und den nachbarschaftlichen Frieden nicht zu gefährden.

Voraussetzung für das Heizen mit Holz ist ein geeigneter Holzofen, der vor der ersten Benutzung schonend trockengefeuert wurde.

1. Wärmebedarf ermitteln

Vor der Anschaffung, von Kaminen, Kaminöfen , aber auch anderen Holzverfeuerungsstätten ist unbedingt der Wärmebedarf des betreffenden Raumes durch den Schornsteinfeger oder einen anderen Fachmann zu ermitteln, damit der Ofen entsprechend dem ermittelten Wärmebedarf ausgelegt wird. Oftmals werden Einzelfeuerungsstätten (zum Teil deutlich) überdimensioniert installiert. Deshalb werden sie in der Regel nicht mit Volllast betrieben , was sich negativ auf die Emissionen auswirkt. Zum Verbrennen ausschließlich naturbelassenes lufttrockenes Holz mit anhaftender Rinde benutzen (Restfeuchte maximal 15 bis 20 Prozent). Nur so wird eine schadstoffarme Feuerung und optimale Energieausbeute erreicht. Zugelassen sind auch Presslinge aus Holzspänen oder Sägemehl ohne Bindemittel (Pellets), die durch die Verdichtung beim Pressen einen ähnlichen Heizwert aufweisen wie Braunkohlebriketts. Beim Kauf ofenfertigen Brennholzes sollte man sich den Feuchtegehalt bestätigen lassen bzw. messen.

2. Keine Abfälle verbrennen

Abfälle, auch Briketts aus Altpapier, sind tabu. Sie belasten die Umwelt und zu allererst die Luft der eigenen Innenräume. Bei beschichteten, lackierten oder verleimten Hölzern und Spanplatten können unter ungünstigen Umständen bei der Verbrennung sogar schädliche Stoffe (Dioxine) entstehen!

3. Richtig anfeuern

Zum Anfeuern möglichst dünne Hölzer zeltartig aufschichten und mit wenig Zeitung bzw. fertigen Holzanzündern entflammen. Härtere und dichtere Hölzer haben eine höhere Zündtemperatur als Weichhölzer; daher sollten Nadelhölzer zum Anfeuern verwendet werden. Niemals Benzin, Spiritus oder ähnliches verwenden – Explosionsgefahr!

4. Bedienungsanleitung beachten

Beim Heizen die Bedienungsanleitung beachten. Holz sollte mit möglichst heißer Brennkammer mit stets ausreichender Luftzufuhr verbrannt werden. Zu wenig Sauerstoff verschlechtert die Verbrennungsqualität, Luftüberschuss schickt zuviel Wärme durch den Schornstein. Der Zustand der Sichtscheiben ist ein wichtiger Indikator für die Verbrennungsqualität. Rußschwarzer Belag und braunes Kondensat deuten auf zu geringe Verbrennungstemperatur oder zu feuchtes Holz hin! Sichtbarer, dunkler Rauch aus dem Schornstein zeigt die gleichen Ursachen. Sind die Sichtscheiben allenfalls wenig verrußt, die Schamotteverkleidung im Ofen hell gefärbt und die Holzasche fein, weiß und sehr leicht, ist die Verbrennung in Ordnung.

5. Den Ofen richtig befüllen

Auch zu wenig Holz in der Brennkammer lässt deren Innentemperatur und damit die Verbrennungsqualität sinken. Optimale Verbrennung wird bei voller Auslastung erreicht, dies bedeutet jedoch nicht, den Ofen randvoll zu füllen! Wer einen Ofen mit Backfach besitzt, kann dort ein Backfachthermometer (kein anderes) verwenden und damit recht gut die Temperaturverläufe und damit die Güte des Holzbrandes überwachen.

6. Luftzufuhr nicht vorzeitig abdrehen

Niemals sollte man dem Ofen die Luftzufuhr vorzeitig abdrehen, etwa vor dem Schlafengehen, um die Glut länger zu halten. Das erzielt eine rapide Verschlechterung der Verbrennung und mehr Aufwand fürs Putzen! Das gleiche gilt für Hausmittel, wie das Einwickeln von Briketts mit feuchter Zeitung, was nichts anderes erzeugt als einen ungesunden Schwelbrand.

7. Wärmeverluste vermeiden

Wenn die Holzfüllung vollständig durchgebrannt ist, sollte die Luftklappe geschlossen werden, um Wärmeverluste durch den Naturzug des Schornsteins und ein zu rasches Auskühlen der heißen Brennkammer zu vermeiden.

8. Den Ofen sauber halten

Den Ofen sollte man stets innen und außen sauber halten. Eine Innenreinigung der Züge ist nach Anweisung des Herstellers, mindestens jedoch einmal jährlich durchzuführen. Ruß behindert die Wärmeabgabe, und damit sinkt der Wirkungsgrad zum Teil um mehr als zehn Prozent ab. Bei Grundöfen könnten sich die Züge mit Ruß zusetzen, und das kann unter Umständen einen Ofenbrand auslösen. Das Sauberhalten der Außenflächen verhindert das Verschwelen von Staub und das Einbrennen von Schmutzteilchen in eine eventuell vorhandene Emaillierung.

9. Das Holz richtig lagern

Ein luftiger, vor Regen geschützter Lagerplatz, der gut besonnt ist, sorgt für optimale Trocknung des Brennholzes. Kellerräume oder schlecht belüftete Garagen sind ebenso wenig geeignet wie eine “Verpackung” des Holzes in Plastikfolie. Das Holz sollte noch vor dem Einlagern ofenfertig gesägt und gespalten werden (circa 10 cm Durchmesser) – so trocknet es am schnellsten. Die anschließende Lagerzeit dauert 1,5 bis 3 Jahre. Dabei trocknen Nadelhölzer am schnellsten, Eiche am langsamsten. Günstig ist es auch, das Brennholz vor dem Verfeuern in der am Ofen vorgesehenen Lagernische vorzutrocknen.

10. Vorsicht bei der Holzbearbeitung

Bei allen Arbeiten am und mit dem Brennholz die eigene körperliche Leistungsfähigkeit und das “technische Know-how” beachten. Im Interesse der eigenen Sicherheit stets ausgeruht und voll konzentriert vorgehen. Bei der Selbstwerbung des Brennholzes im Wald besteht für ungeübte Kräfte eine hohe Unfallgefahr. Bundesweit passieren allein im Privat- und Kommunalwald mehr als 10.000 Unfälle. Die Rate der tödlichen Verletzungen, bezogen auf 1.000 gemeldete Unfälle bei der Waldarbeit, ist drei Mal so hoch wie bei den gefährlichsten Arbeiten, den Bauarbeiten. Zur Minderung der Gefährdungen des Motorsägeneinsatzes ist eine persönliche Schutzausrüstung unerlässlich. Sie besteht aus einem Schutzhelm, Gehörschützer, Gesichtsschutz, Schutzhandschuhe Schnittschutzhose und Sicherheitsstiefel mit Schnittschutzeinlage. Je nach Arbeitseinsatz kann weitere Schutzkleidung (wie Schnittschutzjacke) erforderlich sein. Niemals sollten die auszuführenden Arbeiten allein verrichtet werden, damit im Falle eines Unfalles schnelle Hilfe ermöglicht wird. Ungeübte Kräfte sollten die Arbeiten generell dazu ausgebildeten Fachkräften überlassen. Um den sicheren Umgang mit der Motorsäge zu erlernen, bieten die Landesforstverwaltungen der Länder Schulungsangebote an. Informationen zum Motorsägeneinsatz sind auch beim Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (www.kwf-online.de) erhältlich.

(Quelle: aid infodienst)

Stand: 30.11.2010

Guten Holzmarkt gemeinsam sichern

Die jüngst veröffentlichten Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland bestätigen den Schwung aus der Krise. Während sich südliche Länder in der Euro-Zone  nur schwer aus der Rezession bewegen, glänzt die Wirtschaftsleistung von Deutschland lt. Wachstumsprognose der EU- Kommission mit einem Wachstum von 3,4 Prozent. Für das kommende Jahr geht die Bundesregierung in ihrer offiziellen Herbstprognose von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent aus. Einmal mehr ist es wieder der Export, der die Wirtschaft in Deutschland wachsen lässt. Aktuell profitiert die deutsche Wirtschaft von der kräftigen Belebung des Welthandels. Insbesondere in den Schwellenländern China oder Indien ist der Bedarf an Investitionsgütern groß. Wirtschaftsexperten gehen davon aus, dass China im kommenden Jahr  mit einem Warenwert von 66 Mrd. Euro zum zweitgrößten Absatzmarkt der Bundesrepublik aufsteigen wird – und damit die USA verdrängt. Neben dem Export steigt aber auch bei den Unternehmen in Deutschland die Bereitschaft, in neue Bauten oder Ausrüstungen zu investieren. Die Belebung der Inlandsnachfrage wird zusätzlich durch einen steigenden Konsum gestützt, der sich durch die erwartete Zunahme der Beschäftigtenzahlen im kommenden Jahr noch verstärken soll.

Nähere Informationen zum Holzmarkt und seinen Preisen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden pdf-Datei

Holzmarktbericht der FBG Ostheide, IV.Quartal 2010

Stand: 18.11.2010

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