FBG Ostheide


FBG-Fahrt zum Sägewerk Heggenstaller nach Uelzen

Bei wunderschönem Wetter starteten am 24. September 49 Mitglieder der FBG Ostheide zu ihrem jährlichen Tagesausflug. In der Forstbetriebsgemeinschaft Ostheide sind vier FBGen des Landkreises organisiert: Clenze-Schnega, Gartow-Dannenberg, Lüchow-Ost und Waddeweitz. Alle Waldbesitzer, die hier Mitglied sind, können auch an der großen Fahrt teilnehmen.

Dieses Jahr wurde wieder ein sehr vielseitiges Programm geboten. Als erste Station konnten sich die Waldbesitzer ein Bild davon machen, wo und wie das Holz aus ihren Wäldern bei der Firma Heggenstaller in Uelzen zu Palettenrohware verarbeitet wird. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Kiefernstämme fast vollständig genutzt werden, seitdem ein Kraftwerk zur Erzeugung von Wärme und Strom an die Produktion angeschlossen ist.

Der zweite Besichtigungspunkt war nach dem forstwirtschaftlichen Thema mit dem Museumsdorf Hösseringen etwas Kulturelles. Eingestimmt wurde dieser Teil durch ein sehr gutes, der Jahreszeit angepasstes, Pellkartoffel-Essen in stilvollem Ambiente. Frisch gestärkt konnten sich die Mitglieder danach bei einer sehr interessanten Führung die Beine vertreten. Der Museumsführer ging in Anbetracht seines Publikums besonders auf die Verwendung von Holz beim Hausbau in den verschiedenen Zeitepochen ein und erklärte einiges zu Haltbarkeit und Statik der einzelnen Holzarten. Besonders passend und für viele Waldbesitzer noch gut nachvollziehbar war die derzeitige Ausstellung Von der Lüneburger Heide zum Lüneburger Wald, in der unter anderem alte Forstgeräte und die Geschichte der Heidebauern gezeigt wurden.

Als drittes Ausflugsziel fuhr die FBG nach Hitzacker, um sich hier den neuen mobilen Hochwasserschutz genauer anzusehen. Alle Mitglieder hatten die Debatte in der lokalen Presse verfolgt und waren gespannt, die Einzelheiten von dem sehr engagierten ehrenamtlichen Deichhauptmann des Jeetzel-Deichverbandes erläutert zu bekommen. Nach zweieinhalbstündiger Führung an den Hochwasserschutzmauern entlang, in die Lagerhalle der mobilen Elemente bis in das Schöpfwerk zwischen Jeetzel und Elbe hatte man einen guten Eindruck von der gesamten Anlage und die Hoffnung, dass Hitzacker von einem weiteren Hochwasserereignis verschont bleiben wird.

Den Abschluss des wirklich gelungenen Tages bildete ein gutes Abendessen in Hitzacker, bei dem die Lautstärke im Saal auf viele rege und gute Unterhaltungen schließen ließ.

Stand: 14.09.2009

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