Waldbesitzer und Naturschützer gehen neue Wege in der Zusammenarbeit
Unter Vermittlung von Frau Elke Urbansky aus der Forstbetriebsgemeinschaft Ostheide wurde die Zusammenarbeit zwischen privatem Waldeigentum und Naturschutz neu definiert. Anstelle von hoheitlichem Dirigismus wurde zum Schutz seltenen Biotoptypen und Arten ein freiwilliger Vertragsnaturschutz zwischen Privatwaldeigentümern und der Deutschen Umwelthilfe vereinbart. Geschützt werden sollen in der Lisei, einem rund 30 Hektar großen, alten Bauernwald im Naturpark Elbufer Drawehn (Niedersachsen) wertvolle Höhlenbäume, die uralt werden dürfen. Sie dienen Vögeln als Brutbäume und Nahrungsreviere, den Fledermäusen als Sommer- und Winterquartier. Selbst wenn die Bäume eines Tages umfallen sollten, werden sie genutzt, allerdings nicht vom Menschen z.B. als Brennholz, sondern von Insekten, Kifern und Totholz bewohnenden Pilzen.
Die Lisei ist ein alter Eichen-Buchenwald, in dem elf Laubbaumarten vorkommen. Die Lisei liegt zudem in enger Nachbarschaft zu ausgedehnten Feuchtgebieten.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der nachfolgenden pdf-Datei, die durch einen Doppelklick auf Methusalembäume in der Lisei zu öffnen ist.
Stand: 14.01.2009